Jahresbericht 2025
Vom ambulanten Notfall zur Kindermedizin
Aufgrund des breiten klinischen Spektrums entschied ich mich für die Facharztausbildung in Allgemeinmedizin. In dieser Zeit betreute ich sowohl erwachsene Patientinnen und Patienten als auch Kinder – von der Geburt über Notfallkonsultationen bis hin zur stationären Versorgung.

Über mehrere Jahre hinweg war ich im City Notfall PostParc sowie im schulärztlichen Dienst tätig. Dort lag der Schwerpunkt auf den obligatorischen Untersuchungen im 2. Kindergarten sowie in der 4. und 8. Klasse. Ergänzend führte ich Bedarfsabklärungen für Psychomotorik und Logopädie durch. Der regelmässige Austausch mit Lehrpersonen und der Schulsozialarbeit ermöglichte wertvolle Einblicke in den Schulalltag und die Lebenswelt der Kinder. Die weiterführende medizinische Betreuung erfolgte jedoch durch die niedergelassenen Kinderärztinnen und Kinderärzte. Der Kontakt zu den Kindern blieb entsprechend punktuell, und klassische ärztliche Tätigkeiten wie das Ausstellen von Rezepten gehörten nicht zu meinem Aufgabenbereich.
Vor einigen Jahren unterstützte ich das Localinomed in Bern temporär, um einen personellen Engpass zu überbrücken. Als sich vor einigen Monaten erneut die Gelegenheit bot, ins Localinomed zu wechseln, habe ich diese mit grosser Freude wahrgenommen.
Besonders schätze ich die Möglichkeit, Kinder und ihre Familien über einen längeren Zeitraum zu begleiten und ihre Entwicklung kontinuierlich mitzuerleben. In meiner Funktion bin ich eine zentrale Ansprechperson für andere pädiatrische Fachpersonen und kann bereits vor dem Schuleintritt präventiv tätig werden.
Die Arbeit im Localinomed Bern bereitet mir grosse Freude – nicht zuletzt dank eines engagierten und kollegialen Teams.
Ein Bericht von Dr. med. Klaudia Rehbein, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin

